Image by Gerald Schömbs

Haie & Haiangriffe

Der Hai als Schreckenssymbol der Meere. Haie sind gefährlich, oder? surfersguide erklärt dir, worauf es im Umgang mit Haien ankommt und, was du über diese Meeresbewohner wissen solltest.

Quick Guide

Nicht zu weit aufs offene Meer!

So wenig wie möglich "plantschen", ruhig mit den Händen und Füssen rudern!

Nicht an Orten ins Wasser, die bekannt für Haie sind und raus aus dem Wasser, wenn grössere Haie gesichtet werden!

Trübes Wasser meiden!

Glänzende, reflektierende Objekte wirken wie sich bewegende Fische, sollten gemieden werden!

An Regionen zwischen Sandbanken und Steilabfällen im Meer halten sich Haie gerne auf!

Gruppen sind, wie bei Wildtieren, besser als alleine!

Wenn möglich nicht früh morgens oder abends oder nachts ins Wasser, da sind Haie besonders aktiv!

Vorsicht in Regionen, in denen kommerziell oder mit Köder gefischt wird - Fischblut und an Leinen zappelnde Fische ziehen Haie an!

Regionen von Abflüssen (Kanalisation u.ä.) meiden!

Es gibt das eine Surfbrett nicht. Surfbretter haben sich in den letzten Dekaden stark weiterentwickelt. Neue Formen, neue Materialien und erweiterte technologische Möglichkeiten, lassen eine immer grösser werdende Vielfalt entstehen. Hier erfährst du die wichtigsten Informationen zum Surfbrett selbst und den gängigen Surfbrettformen.

Was genau ist ein Surfbrett? Ein Surfbrett ist eine längliche, leichte und schwimmfähige Plattform, die das Gewicht einer Person tragen kann, während diese auf einer Wasserwelle reitet. Die Geschichte der ersten Bretter reicht etwa 4'000 Jahre zurück. Durch die Hawaiianer erlangten die Surfbretter weltweite Berühmtheit und im Jahre 2021 wird Surfen das erste Mal eine offizielle olympische Disziplin sein. 

Wichtige Begriffe

 
 

International Shark Attack File (ISAF)


Die International Shark Attack File (ISAF) ist die weltweit einzige wissenschaftlich dokumentierte, umfassende Datenbank aller bekannten Hai-Angriffe. 1958 initialisiert, gibt es heute mehr als 6.500 Einzeluntersuchungen, die den Zeitraum vom frühen 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart abdecken. surfersguide bezieht sich auf die Daten des IASF.




Wo Haie angreifen können


Die meisten Angriffe finden in küstennahen Gewässern statt. Normalerweise an oder zwischen Sandbänken, wo sich Haie ernähren oder bei Ebbe temporär gefangen werden können. Gebiete mit steilen Abhängen sind wahrscheinlich auch mögliche Angriffsstellen, weil sich dort ihre natürlichen Nahrungsmittelquellen aufhalten.




Wie Haie angreifen können


Die Wissenschaft unterscheidet drei verschiedene unprovozierte Angriffsarten von Haien

"Hit and Run"
Die Hit and Run Attacke ist die verbreiteste Attacke von Haien auf Menschen, die typischerweise in der Schwimm- und Surfszone passieren. Dabei verwechselt der Hai den Menschen mit natürlicher Beute. Man geht davon aus, dass der Hai während dem Biss bereits bemerkt, dass es sich beim Opfer um eine Verwechslung handelt und wendet sich i.d.R. sofort ab. Die Schwere der Verletzungen ist im Normalfall nicht lebensbedrohlich. Zu Verwechslungen kann es kommen, wenn beispielsweise das Wasser trüb ist oder starker Wellengang herrscht. Verstärkende Faktoren sind u.a. Plantschen, farbige Kleidung und glitzernde Gegendstände, wie Schmuck.

"Bump and Bite"
Obwohl die Bump and Bite Attacken seltener als die Hit and Run Attacken geschehen, ist der Schweregrad der Verletzungen deutlich höher und führen zu den meisten Todesfällen. Schwimmer und Taucher, die sich in etwas tieferem Wasser nahe der Küste befinden, können Opfer solcher Attacken werden. Anfänglich umkreist der Hai sein Opfer und stösst es vor dem eigentlichen Angriff.

"Sneak"
Der Hai greift sein Opfer ohne Vorwarnung direkt an. Die Schwere der Verletzungen ist gravierend und führt wie bei der Bump and Bite Attacke zu den meisten Todesfällen.

Die ISAF geht davon aus, dass sowohl bei der Bump and Bite, wie auch bei der Sneak Attacke kein Fall der Verwechslung vorliegt, sondern die Ursache in der Haifütterung und/oder in Fehlverhalten zu finden ist.




Nichtprovozierte Haingfriffe


Nichtprovozierte Haiangriffe werden als Vorfälle definiert, bei denen ein Angriff auf einen lebenden Menschen im natürlichen Lebensraum des Hais ohne menschliche Provokation des Hais erfolgt.




Provozierte Haiangriffe


Provozierte Haiangriffe treten auf, wenn ein Mensch auf irgendeine Weise eine Interaktion mit einem Hai initiiert. Dazu gehören Fälle, in denen Taucher gebissen werden, nachdem sie Haie belästigt oder berührt haben, Angriffe auf Speerfischer, Angriffe auf Menschen, die versuchen, Haie zu füttern, Bisse, die beim Aushaken oder Entfernen eines Hais aus einem Fischernetz auftreten, und so weiter.




Wahrscheinlichkeit eines Haiangriffs


Obwohl Haiangriffe sehr selten sind, besteht ein reales Risiko und gehören desshalb behandelt, beziehungsweise von Surferinnen und Surfern als solches anerkannt.

In Anbetracht der vielen Faktoren, die zu einem Angriff führen können, ist es bislang statistisch nicht möglich, eine verlässliche Angabe der Wahrscheinlichkeit für eine Haiattacke abzugeben. Zudem ist das Verhalten der Tiere nicht restlos erforscht, was weitere statistische Unsicherheiten zur Folge hat.

Mit den bisherigen Aufzeichnungen über Haiangriffe lassen sich Vergleiche mit anderen Statistiken darstellen. Beispielsweise ergeben Zahlen aus den USA, dass es bis zu 30-mal mehr Todesfälle durch Blitze als durch Haie gibt. Oder sind es andere Tiere, wie Bienen, Wespen und Schlangen, die jedes Jahr für weitaus mehr Todesfälle von Menschen verantwortlich sind.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass mit der Zunahme der globalen Bevölkerung und der Wassergänge an Bade- und Surforten auch die gesamte Wahrscheinlichkeit eines Angriffs steigt. Das heisst aber nicht, dass sich für eine einzelne Person die Angriffswahrscheinlichkeit erhöht, sondern, dass es durch mehr Menschen im Wasser eher zu einer Interaktion mit den Tieren kommen kann.




Was Surferinnen und Surfer über die Angriffswahrscheinlichkeit wissen sollen


Als Surferin und Surfer gehörst du in die Kategorie "Surface Recreationists". Es ist auffallend, dass über die Zeit die unprovozierten Haiangriffe in dieser Kategorie gegenüber anderen zugenommen hat. Das ist unter anderem damit zu erklären, dass Surferinnen und Surfer relativ viel Zeit im Wasser verbringen, Surferinnen und Surfer sich viel bewegen (Bsp. Paddeln) und sich die Aufenthaltsorte (Line Up) mit jenen der Haie schneiden können. Des Weiteren wird Surfen immer populärer, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Mensch-Hai-Interaktion erhöht.




Massnahmen, um einen Haiangriff möglichst zu vermeiden


Nicht an Orten ins Wasser gehen, die für eine erhöhte Haiaktivität bekannt sind.
Nicht die allgemeinen Warnhinweise missachten oder herunterspielen.
Nicht alleine ins Wasser gehen.
Nicht zu weit aufs offene Meer hinausgehen.
Nicht in den frühen Morgenstunden oder in der Abenddämmerung ins Wasser gehen.
Nicht an jenen Stellen ins Wasser gehen, wo sich viele Fische befinden (Nahrungsquelle).
Nicht an jenen Stellen ins Wasser gehen, wo gerade gefischt wird.
Nicht mit Schmuck ins Wasser gehen (Irritation durch Reflektion des Sonnenlichts).
Nicht im Wasser Plantschen (Haie haben einen ausgeprägten Hörsinn).





Haie

 

International Shark Attack File (ISAF)


Die International Shark Attack File (ISAF) ist die weltweit einzige wissenschaftlich dokumentierte, umfassende Datenbank aller bekannten Hai-Angriffe. 1958 initialisiert, gibt es heute mehr als 6.500 Einzeluntersuchungen, die den Zeitraum vom frühen 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart abdecken. surfersguide bezieht sich auf die Daten des IASF.




Wo Haie angreifen können


Die meisten Angriffe finden in küstennahen Gewässern statt. Normalerweise an oder zwischen Sandbänken, wo sich Haie ernähren oder bei Ebbe temporär gefangen werden können. Gebiete mit steilen Abhängen sind wahrscheinlich auch mögliche Angriffsstellen, weil sich dort ihre natürlichen Nahrungsmittelquellen aufhalten.




Wie Haie angreifen können


Die Wissenschaft unterscheidet drei verschiedene unprovozierte Angriffsarten von Haien

"Hit and Run"
Die Hit and Run Attacke ist die verbreiteste Attacke von Haien auf Menschen, die typischerweise in der Schwimm- und Surfszone passieren. Dabei verwechselt der Hai den Menschen mit natürlicher Beute. Man geht davon aus, dass der Hai während dem Biss bereits bemerkt, dass es sich beim Opfer um eine Verwechslung handelt und wendet sich i.d.R. sofort ab. Die Schwere der Verletzungen ist im Normalfall nicht lebensbedrohlich. Zu Verwechslungen kann es kommen, wenn beispielsweise das Wasser trüb ist oder starker Wellengang herrscht. Verstärkende Faktoren sind u.a. Plantschen, farbige Kleidung und glitzernde Gegendstände, wie Schmuck.

"Bump and Bite"
Obwohl die Bump and Bite Attacken seltener als die Hit and Run Attacken geschehen, ist der Schweregrad der Verletzungen deutlich höher und führen zu den meisten Todesfällen. Schwimmer und Taucher, die sich in etwas tieferem Wasser nahe der Küste befinden, können Opfer solcher Attacken werden. Anfänglich umkreist der Hai sein Opfer und stösst es vor dem eigentlichen Angriff.

"Sneak"
Der Hai greift sein Opfer ohne Vorwarnung direkt an. Die Schwere der Verletzungen ist gravierend und führt wie bei der Bump and Bite Attacke zu den meisten Todesfällen.

Die ISAF geht davon aus, dass sowohl bei der Bump and Bite, wie auch bei der Sneak Attacke kein Fall der Verwechslung vorliegt, sondern die Ursache in der Haifütterung und/oder in Fehlverhalten zu finden ist.




Nichtprovozierte Haingfriffe


Nichtprovozierte Haiangriffe werden als Vorfälle definiert, bei denen ein Angriff auf einen lebenden Menschen im natürlichen Lebensraum des Hais ohne menschliche Provokation des Hais erfolgt.




Provozierte Haiangriffe


Provozierte Haiangriffe treten auf, wenn ein Mensch auf irgendeine Weise eine Interaktion mit einem Hai initiiert. Dazu gehören Fälle, in denen Taucher gebissen werden, nachdem sie Haie belästigt oder berührt haben, Angriffe auf Speerfischer, Angriffe auf Menschen, die versuchen, Haie zu füttern, Bisse, die beim Aushaken oder Entfernen eines Hais aus einem Fischernetz auftreten, und so weiter.




Wahrscheinlichkeit eines Haiangriffs


Obwohl Haiangriffe sehr selten sind, besteht ein reales Risiko und gehören desshalb behandelt, beziehungsweise von Surferinnen und Surfern als solches anerkannt.

In Anbetracht der vielen Faktoren, die zu einem Angriff führen können, ist es bislang statistisch nicht möglich, eine verlässliche Angabe der Wahrscheinlichkeit für eine Haiattacke abzugeben. Zudem ist das Verhalten der Tiere nicht restlos erforscht, was weitere statistische Unsicherheiten zur Folge hat.

Mit den bisherigen Aufzeichnungen über Haiangriffe lassen sich Vergleiche mit anderen Statistiken darstellen. Beispielsweise ergeben Zahlen aus den USA, dass es bis zu 30-mal mehr Todesfälle durch Blitze als durch Haie gibt. Oder sind es andere Tiere, wie Bienen, Wespen und Schlangen, die jedes Jahr für weitaus mehr Todesfälle von Menschen verantwortlich sind.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass mit der Zunahme der globalen Bevölkerung und der Wassergänge an Bade- und Surforten auch die gesamte Wahrscheinlichkeit eines Angriffs steigt. Das heisst aber nicht, dass sich für eine einzelne Person die Angriffswahrscheinlichkeit erhöht, sondern, dass es durch mehr Menschen im Wasser eher zu einer Interaktion mit den Tieren kommen kann.




Was Surferinnen und Surfer über die Angriffswahrscheinlichkeit wissen sollen


Als Surferin und Surfer gehörst du in die Kategorie "Surface Recreationists". Es ist auffallend, dass über die Zeit die unprovozierten Haiangriffe in dieser Kategorie gegenüber anderen zugenommen hat. Das ist unter anderem damit zu erklären, dass Surferinnen und Surfer relativ viel Zeit im Wasser verbringen, Surferinnen und Surfer sich viel bewegen (Bsp. Paddeln) und sich die Aufenthaltsorte (Line Up) mit jenen der Haie schneiden können. Des Weiteren wird Surfen immer populärer, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Mensch-Hai-Interaktion erhöht.




Massnahmen, um einen Haiangriff möglichst zu vermeiden


Nicht an Orten ins Wasser gehen, die für eine erhöhte Haiaktivität bekannt sind.
Nicht die allgemeinen Warnhinweise missachten oder herunterspielen.
Nicht alleine ins Wasser gehen.
Nicht zu weit aufs offene Meer hinausgehen.
Nicht in den frühen Morgenstunden oder in der Abenddämmerung ins Wasser gehen.
Nicht an jenen Stellen ins Wasser gehen, wo sich viele Fische befinden (Nahrungsquelle).
Nicht an jenen Stellen ins Wasser gehen, wo gerade gefischt wird.
Nicht mit Schmuck ins Wasser gehen (Irritation durch Reflektion des Sonnenlichts).
Nicht im Wasser Plantschen (Haie haben einen ausgeprägten Hörsinn).





Haiangriffe

 
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