beginner

Aller Anfang ist schwer, doch bei surfersguide erfährst du, was es heisst, Surfen zu lernen. Dabei wird dir detailliert erklärt, auf was es ankommt, damit du ein unvergessliches

Surf - Erlebnis haben wirst!

Let's get started

 
 

warum surfen?

Was macht das Surfen eigentlich aus und warum solltest du mit dem Surfen beginnen?

Nun, Surfen ist weit mehr als nur ein Sport. Surfen ist eine Kultur, die mehrere tausend Jahre alt ist und sich in ihrem Ursprung nicht veränderte. Wenn du surfst, dann ist der Moment einfach atemberaubend und das kann süchtig machen!

surfen bedeutet freiheit!

vor dem surfen

Es ist wichtig, dass du dich fit fühlst. Gerade in den ersten Sessions wirst du merken, wie anstrengend es sein kann, gegen die Wassermassen anpaddeln zu müssen.

Das nahrhafte Frühstück ist ein Muss! 

Kontrolliere deine Ausrüstung auf Beschädigungen. Es macht keinen Spass, das Board wieder einzufangen, oder mit einem kaputten Neopren-Anzug im Meer zu frieren!

Nimm dir eine Minute und begutachte den Surfspot. Wo brechen die Wellen? Wie verläuft die Strömung (Channel)? Gibt es Rettungsschwimmer? Wo ist die Badezone? Im Notfall kann dir die Orientierung sehr behilflich sein! (Checkliste?)

Die besten Erfolgschancen hast du dann, wenn du deine ersten Surferfahrungen mit geschulten und zertifizierten Surf - Lehrern machst. Sie können dir gezielt deine Fragen beantworten und dich auf alle möglichen Dinge hinweisen, die es zu beachten gibt. Sie geben dir Feedback und unterstützen dich bei deinem Fortschritt.

 

aufwärmen

Bevor du mit deinem Board ins Wasser gehst, solltest du deinen Körper mit verschiedenen Übungen (beispielsweise Yoga) aufwärmen, um Verletzungen vorzubeugen. Deine Muskeln werden stärker durchblutet, die Sauerstoffaufnahme erhöht und der Stoffwechsel angetrieben. Wenn du mehr erfahren möchtest, klicke hier.

 
 

paddeln

Die Liegeposition auf dem Board spielt bei der Kontrolle eine wichtige Rolle. Weder die Nose (Spitze), noch die Finnen (Gleitstabilisatoren Unterseite) sollten zu arg aus dem Wasser ragen. Die optimale Position (Hot Spot) ist dann, wenn die Nose ungefähr eine Handbreite über der Wasseroberfläche ist. Video: 1:13 - 2:50

Um die Stabilität auf dem Board nicht zu verlieren, solltest du deine Körperspannung in überstreckter Position (Brustgürtel anheben) und mit geschlossenen Beinen halten. Das erleichtert die Paddelbewegung und verhindert das Runterfallen. 

Um dich mit dem Board im Wasser zu bewegen, nutzt du deine Arme und Hände als "Paddel". Dabei tauchst du die Hände abwechselnd seitlich am Board zur Spitze hin ins Wasser und ziehst sie unter dir (etwas unter dem Board) hindurch. Mache keine hektischen oder schnellen Bewegungen. Du wirst ermüden und die extra reingesteckte Energie bringt nicht den gewünschten Effekt. Wie auch beim Crawlschwimmen solltest du ebenfalls keine Ausholbewegungen machen. Es sieht nicht nur komisch aus, es kann auch zu unerwünschten Verletzungen kommen. Video: 2:51 - 4:48

 

gleiten

Bevor es zum Take Off geht, ist es für jeden Surf-Beginner eine gute Erfahrung, erst von gebrochenen Weisswasserwellen angeschoben zu werden. Dadurch erhälst du ein Gefühl dafür, wie sich das Board mit dir im Wasser verhält. 

Der Gang ins Meer 

Halte dein Board neben dir in horizontaler Lage (Finnen nach unten, siehe Video) und umgreife es mit dem Arm. Bei tiefer werdendem Wasser legst du dich aufs Board und paddelst etwas weiter hinaus, bis du eine geeignete Stelle gefunden hast. Wende dein Brett, sodass die Nose in Richtung Strand zeigt. Wenn du eine gebrochene Welle auf dich zukommen siehst, dann leg dich auf dein Brett (bedenke die richtige Position) und gewinne mit ein paar kräftigen Paddelzügen etwas Fahrt. Du wirst merken, wie dich die Wellen anschieben und das Board anfängt zu gleiten. Video: 1:24 - 3:36

Liegst du zu weit vorne, "gräbt" sich die Nose ins Wasser und du machst einen Nose Dive, das heisst, du fällst vornüber ins Wasser. Wenn du hingegen zu weit hinten liegst, kann dich die Welle nicht richtig anschieben.

take off

Der Take Off ist der Höhepunkt, wenn du Surfen lernst! 

Der Take Off ist das Aufstehen, wenn dich die Welle anschiebt. Als Beginner solltest du den Take Off nur bei gebrochenen Weisswasserwellen üben. Grünwasserwellen kannst du dann angehen, wenn der Take Off sitzt!

 

Es lohnt sich, den Take Off erst am Strand trocken zu üben, damit die Bewegungsabläufe verinnerlicht werden. Das Ziel ist es, den Take Off kontrolliert, aber mit etwas Tempo (Pop Up) durchzuführen. Den Take Off zu stehen, kann schon mal mehr als ein paar Stunden Übung brauchen!

Nun aber Schritt für Schritt...

Schritt 1

Bist du ein Goofy-Surfer (rechter Fuss vorne) oder Regular-Surfer (linker Fuss vorne)? Beim Surfen ist es der gleiche Fuss, wie beim Snow- oder Skateboarden. Machst du das auch nicht, dann ist es meistens derjenige Fuss, mit dem du instinktiv als erstes einen Schritt machst, wenn dich jemand von hinten etwas schubst.

Schritt 2

Wie beim Gleiten startest du im Line Up mit einer für dich surfbaren Welle. Dazu bringst du dein Board wieder in Position (Nose zeigt Richtung Strand) und legst dich mit dem Bauch auf das Deck.

Schritt 3

Die Welle kommt auf dich zu. Paddle mit kräftigen Zügen und nimm die Fahrt auf. Du spürst den Schub der Welle, dann paddle noch zwei, drei Mal kräftig und begebe dich nun in die überstreckte Haltung. Hände auf Brusthöhe und abdrücken. Halte diese Position für einen Augenblick. Dein Blick ist dabei stets auf den Strand gerichtet.

Schritt 4

Das Schwierigste ist es nun, von der überstreckten Position schnell in die Surfstellung zu springen. Stosse dich quasi ab und schnelle mit den Füssen nach vorne, sodass du deine Füsse mittig in der Brettachse auf dem Deck platzierst. Wichtig dabei ist, dass dein

Goofy- oder Regular-Fuss der vordere ist. 

Schritt 5

Springe nicht zu hoch von der überstreckten Position ab, versuche deinen Schwerpunkt so tief wie möglich zu halten. Du schaust, dass deine Füsse abgedreht zur Brettachse angewinkelt sind und du etwas in die Knie gehst. Strecke den vorderen Arm Richtung Nose, den hinteren Arm angewinkelt ebenfalls Richtung Nose.

Im Idealfall steht dein hinterer Fuss etwas vor den Finnen und der vordere Fuss in der Mitte des Boards. Die Belastungen auf den Füssen können mittels Bewegung der Hüfte vorgenommen werden. Dein Blick sollte sich immer Richtung Strand halten und nicht nach unten zum Board oder den Füssen.

Manövriere das Surfboard, indem du die Arme und deinen Oberkörper leicht in die Richtung drehst, in welche du surfen möchtest. Dein Gewicht verlagert sich und du surfst automatisch in die gelenkte Richtung. Es braucht dafür etwas Übung aber mit der Zeit wirst du den Dreh raus haben!

 

 

falltechnik

Immer wieder kann es beim Surfen dazu kommen, dass du entweder vom Board fällst oder abspringen musst, beispielsweise dann, wenn dir ein anderer Surfer in die Welle dropt (dir die Vorfahrt nimmt) oder sich ein Schwimmer in die Surfzone verirrt. 

Damit du dich schützt und nicht verletzt, ist die Falltechnik eigentlich die wichtigste Technik überhaupt! Deine und die Sicherheit aller geht immer und überall vor!

Kontrolliertes Abspringen

Lässt sich eine Fahrt nicht vermeiden, dann solltest du wenn möglich

immer nach hinten oder zur Seite des Boardes abspringen.

Am besten ist es dabei, mit dem Körper rückwärts und mit gespreizten Armen in das Wasser zu fallen. Dadurch, dass du dann nicht kompakt bist, sinkst du auch weniger tief ab.

Schütze aber auch deinen Kopf! Befindest du dich nach dem Absprung noch immer in einer unkonfortablen Situation, dann:

1. Schütze dein Gesicht, indem du mit der rechten Hand an deinen Hinterkopf greifst. Dein Arm sollte dein Gesicht verdecken.

2. Umfasse deinen Nacken mit der linken Hand, sodass die Finger etwas die rechte Backe berühren. Lege dann den Arm mit der Innenseite um deinen Nacken und die linke Gesichtshälfte.

Unkontrolliertes Abspringen

Nun, dann geht alles ziemlich schnell. Schütze deinen Kopf!

 

after surf

Surfen ist nicht nur für Adrenalinausschüttung gut, du verbrennst dabei auch einen Haufen an Energie. Dehydration und Unterzuckerung können dich nach der Session erschöpfen. 

Trinke unbedingt nach der Session etwas, am besten Wasser! Nimm einen Snack zu dir und setze dich etwas hin. Setze die Sonnenbrille auf und chille ein wenig. 

Beobachte andere Surfer und reflektiere deine Bewegungen. Analysiere ein wenig, setze dich mit der Materie Surfen auseinander.

Am besten natürlich immer mit deinen Surfguides.

 

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